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Infraserv Höchst bekommt neue Gasturbinenanlage ‒ 70-Millionen-Euro-Projekt zur umweltfreundlichen Energieversorgung im Industriepark Höchst

files/images/Infraserv Hoechst/Home Hoechst oben links 200 133.jpgDie Standortbeteibergesellschaft Infraserv Höchst wird nahe des bestehenden Kraftwerks eine neue Gasturbinenanlage errichten, die aus zwei Gasturbinen mit jeweils ca. 50 Megawatt elektrischer Leistung und einem Abhitzekessel bestehen soll. Beide Turbinen werden in dem gemeinsamen Abhitzekessel Dampf erzeugen, der  anschließend in den bestehenden Dampfturbinen zur Stromerzeugung genutzt und in das Dampfversorgungsnetz des Industrieparks eingespeist wird. Das Investitionsvolumen beläuft sich auf rund 70 Millionen Euro.

 

Im Vergleich zu herkömmlichen Versorgungskonzepten ist die Realisierung der Kraft-Wärme-Kopplungs-Lösung mit der Gasturbinenanlage deutlich teurer, sie führt aber auch zu einer Reduktion der strombedingten Kohlendioxid-Emissionen um jährlich 224.000 Tonnen. Infraserv Höchst investiert also in eine ökologisch sinnvolle Lösung, um die eigenen Energieerzeugungskapazitäten für die rund 90 Unternehmen am Standort, die etwa 22.000 Mitarbeiter beschäftigen, zu erweitern und die Abhängigkeit von den externen  Strommärkten zu reduzieren.

 

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